In der vergangenen Zeit forderten führende Vertreter der deutschen Wirtschaft erneut, kirchliche Feiertage abzuschaffen, um die Produktivität zu steigern. Angesichts einer schwächelnden Wirtschaft und einer lahmenden Konjunktur werden solche Forderungen regelmäßig laut. Mehr Arbeitszeit soll offenbar die Lösung sein. Doch stellt sich die berechtigte Frage: Können ein oder zwei gestrichene Feiertage die wirtschaftlichen Probleme wirklich lösen?
Eine Fernsehwerbung kündigt vollmundig den neuen „McSpicy“ an: so scharf, dass Tränen fließen sollen – angeblich, weil sie nicht lügen. Also, nach Jahren ohne McDonald folgt der Besuch im vermeintlichen Gourmettempel der Schnellgastronomie. Doch die Ernüchterung ist groß: Die beworbene Aktion ist längst vorbei. Stattdessen gibt es Nuggets, Big Tasty, Pommes und Getränke – für über 25 Euro.Eine endgültige Antwort bleibt offen. Doch die Parallele ist beunruhigend – und sie regt dazu an, genauer hinzuschauen, bevor man konsumiert, glaubt oder wählt.
Seit meinem Renteneintritt am 1.3.2021 habe ich mich bewusst aus dem politischen Geschehen zurückgezogen. Über 20 Jahre lang war ich für verschiedene Abgeordnete im Landtag von Nordrhein-Westfalen und im Bundestag tätig. Ein bestimmter Satz, der oft an Wahlabenden fiel, begleitete mich: „Wir haben verstanden, so geht es nicht weiter!“
Ich halte es immer noch für einen Aprilscherz. Da hatte die Politik in den vergangenen Jahren den Genuss von Nikotin und Alkohol mit mehr weniger Erfolg zu bekämpfen versucht. Um nun den Besitz und Genuss von Cannabis zu legalisieren. I
Ja, ich weiß, Politik ist in diesen Zeiten immer mehr ein Reizwort geworden. Vieles wird an der aktuellen Regierung schlechtgeredet. Doch ist es wirklich schlecht oder sind wir nur noch bereit, das Schlechte zu sehen? Sind nur noch schlechte Nachrichten, gute Nachrichten? Eines ist ganz sicher, wir brauchen keine Alternative für Deutschland. Wir brauchen mehr Respekt und Wertschätzung bei unserem Reden und Handeln!