Manche Erinnerungen brennen sich ein. Meine stammt aus dem 2. Schuljahr – und sie beginnt im Krankenhaus.
Damals wurden mir die Mandeln entfernt. Nicht, weil sie krank waren. Nein – man wollte das „Loch im Hals“ vergrößern. Eine medizinische Maßnahme, die aus heutiger Sicht fast surreal klingt. Die Begründung war ebenso bemerkenswert: „Wir bekommen den Jungen nicht groß.“ Ich sollte zunehmen. Rückblickend kann ich nur sagen: Bekloppt – aber wahr!
Ein persönliches Bekenntnis zum Vertrauen in Gott Meine Erfahrungen und Gedanken aus schweren Krankheitstagen.
In jedem Gottesdienst beten wir im Vaterunser den Satz „Dein Wille geschehe“. Doch erst in Momenten der Herausforderung wird klar, was dieser Satz wirklich bedeutet. Es verwandelt sich von einer bloßen Phrase in ein tiefes Bekenntnis. Die Unterstützung und Fürsorge von Menschen, die für uns beten oder uns auf andere Weise im Gedächtnis halten, sind dabei von unschätzbarem Wert.
Heute habe ich mich doch ein wenig erschrocken. Als ich mein Programm für die Internetseite öffnete, wurde mir mitgeteilt, dass ich das letzte Mal vor acht Monaten eingeloggt war. Es waren acht Monate, die, begleitet von einer schweren Krankheit, mir keine Zeit ließen, mich um diese Seite zu kümmern.