In der vergangenen Zeit forderten führende Vertreter der deutschen Wirtschaft erneut, kirchliche Feiertage abzuschaffen, um die Produktivität zu steigern. Angesichts einer schwächelnden Wirtschaft und einer lahmenden Konjunktur werden solche Forderungen regelmäßig laut. Mehr Arbeitszeit soll offenbar die Lösung sein. Doch stellt sich die berechtigte Frage: Können ein oder zwei gestrichene Feiertage die wirtschaftlichen Probleme wirklich lösen?
„Die Weihnachtsfreude pustet keiner aus…“ – so lautet eine Textzeile aus einem Weihnachtslied, das uns in diesem Jahr besonders berührt hat. Denn 2025 war für uns geprägt von Herausforderungen und Rückschlägen, die uns oft an der Möglichkeit, diese Weihnachtsfreude zu genießen, haben zweifeln lassen.
Eine Fernsehwerbung kündigt vollmundig den neuen „McSpicy“ an: so scharf, dass Tränen fließen sollen – angeblich, weil sie nicht lügen. Also, nach Jahren ohne McDonald folgt der Besuch im vermeintlichen Gourmettempel der Schnellgastronomie. Doch die Ernüchterung ist groß: Die beworbene Aktion ist längst vorbei. Stattdessen gibt es Nuggets, Big Tasty, Pommes und Getränke – für über 25 Euro.Eine endgültige Antwort bleibt offen. Doch die Parallele ist beunruhigend – und sie regt dazu an, genauer hinzuschauen, bevor man konsumiert, glaubt oder wählt.